Angela Piekoschowski
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen
 

                           

 

Organisationsaufstellungen

Die Organisationsaufstellung ist eine Anwendung aus dem Bereich der systemischen Aufstellung. Damit lassen sich die inneren Beziehungsbilder von Arbeitseinheiten (Teams) räumlich darstellen.

Im Fokus stehen hierbei die Konstellationen von Organisationseinheiten. Beispielsweise von Mitarbeitern zu Vorgesetzten, Sportteams zu Trainern, Teammitgliedern untereinander u.s.w.

Innerhalb von sozialen Gruppen gibt es - wie in Familiensystemen auch - eine gewisse Dynamik innerhalb der Positionen untereinander. Ausgehend von der Aufstellungsarbeit in der Familientherapie wurden inzwischen wesentliche systemische Änsätze auf Organisationen übertragen.

Mein Ziel hierbei ist, Systemeinheiten einer Organisation, die aufgrund von Konflikten ausgebremst werden, wieder auf den Weg zu bringen. Es wird von aussen betrachtet, was im Inneren die Prozesse behindert, die Kommunikation und das Betriebsklima störend beeinflusst.

Organisationsaufstellungen geben oft deutliche Hinweise auf die Unternehmenskultur in dem aufgestellten System. Es zeigt sich, welche Stimmung in dem System vorherrscht, wie z.B. Langeweile, Agressionen, Angst, Erschöpfung, Folgen fehlender Anerkennung, Schuld etc...

Dies jedoch unter der Berücksichtigung, dass in Organisationseinheiten Menschen arbeiten, die auch ihre Strukturen aus den Familiensystemen mitbringen, egal ob Mitarbeiter oder Vorgesetzte. Dabei sind Organisationsaufstellungen - wie auch Familienaufstellungen - nicht steuerbar, es tritt das zu Tage, was tatsächlich ursächlich ist. Das ist oft Unerwartetes, aber es bringt auch unerwartete Lösungen.

Anliegen

Für die Organisationsaufstellung ist ein klares Anliegen/Auftrag seitens des Auftraggebers erforderlich. Dieses wird in einem ausführlichen und zunächst unverbindlichem Gespräch erörtert. Anschließend erhalten Sie gern ein Angebot für eine entsprechende Arbeit in Ihrer Organisation.

Ablauf

Die Organisationsaufstellung wird in Seminarform durchgeführt, idealerweise in den Räumen Ihrer Organisation. Hierzu können ggf. auch Teilnehmer aus einer systemfremden Einheit eingesetzt werden, die als Stellvertreter für die zu repräsentierenden Mitarbeiter fungieren.

Der  entsprechend  (Team)Verantwortliche wählt die Stellvertreter für die erforderlichen Rollen aus und stellt sie anschließend in Beziehung/Relation zueinander auf, so wie es seinem inneren Bild entspricht. Die Stellvertreter stellen dann die Dynamik in dem Team/im Unternehmen dar.

Im weiteren Verlauf werden die einzelnen Beziehungen/Relationen überprüft und geklärt, wobei das Anliegen dabei stets im Fokus gehalten wird.

Durch Interaktionen und der sich während einer Aufstellung entwickelnden Dynamik ergibt sich ein für das Team hilfreiches Lösungsbild, dass das Team zukünftig stärkt und vertrauensvoller miteinander arbeiten lässt.

Organisationsaufstellungen benötigen einen spezifischen Raum, um ihre unverwechselbare Wirkung entfalten zu können. In Mittel- und Südamerika arbeitet man schon viel länger mit dieser alternativen Methode und die Unternehmer nutzen diese unvoreingenommen und mit wenig Berührungsängsten. Aufstellungen bieten über diese Außenperspektive neue Einsichten und Lösungsansätze. Aber auch in Europa nehmen sich immer mehr Unternehmen - auch im Gesundheitswesen - die Zeit zur Entwicklung und lassen sich auf diese noch sehr ungewohnte Methode ein.

Meine Haltung

Ich achte die beteiligten Personen, insbesondere die Abwesenden.

Ich arbeite stets mit Respekt vor dem, was ist und vor dem, was war.

Ich achte auf den Ausgleich zwischen Geben und Nehmen.

Ich orientiere mich an den Ressourcen und nicht an den Defiziten.

Ich arbeite zurückhaltend, aber lösungsorientiert und bewahre Neutralität.