Angela Piekoschowski
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen
 

                          

 

 Psychokardiologie

Wussten Sie, dass Frauen im Schnitt häufiger an einem Herzinfarkt sterben als Männer?

Die Psychokardiologie befasst sich mit den Zusammenhängen zwischen der Herzerkrankung und dem seelischen Befinden. Herzerkrankungen sind dabei keine Frage des Alters. Herzfehler können bereits angeboren sein oder es kommt in der Mitte des Lebens zu Bluthochdruck (Hypertonie), weiteren Herzschäden oder im hohen Alter zur Herzschwäche, defekten Herzklappen o.ä.

Zwischen dem Körper und der Seele gibt es keine Trennung. Ist das Herz krank, leidet auch oft die Seele. Bekommt ein Patient eine entsprechende Herzdiagnose, stellen sich schnell Ängste ein. Aber jeder Mensch geht unterschiedlich mit einer solchen Diagnose um, daher entwickeln nicht alle Herzpatienten sofort eine behandlungsbedürftige seelische Krankheit.

Von weiterer Bedeutung sind auch die Schwere der Erkrankung und die Prognose für den weiteren Verlauf und auch die sozialen Beziehungen spielen eine große Rolle. Die Seele braucht eine gewisse Zeit, eine solche Erkrankung zu verarbeiten. Hilfreich ist hier eine entsprechende Unterstützung, die es jedoch bei Herzerkrankungen nicht automatisch gibt. Bei Krebserkrankungen ist eine psychoonkologische Begleitung schon fast Normalität geworden.

Was heißt das nun für den betroffenen Menschen?

Das Herz ist erkrankt und oft ist damit verbunden, etwas auf dem Herzen zu haben...

Viele Kulturen betrachten das Herz als den Sitz der Seele. Jede Emotion verursacht eine andere Intensivität des Herzschlags... Angst - Trauer - Liebe - Freude - Wut - Verzweiflung - u.s.w.... Unser Herz reagiert direkt und unmittelbar auf die Gefühle.. Wir alle kennen diese Beschreibungen:

- ein kaltes Herz - ein blutendes Herz - ein verschlossenes Herz - das Herz hüpft vor Freude - ein zerbrochenes Herz -

Ein schönes, glückliches Ereignis lässt unser Herz vor Freude hüpfen, klopfen. Wenn jedoch etwas Unerträgliches geschieht, beginnt unser Herz zu bluten, es verschließt sich und wird letztendlich kalt, gerät aus dem Takt. Verletzende Worte oder Taten können unser Herz im wahrsten Sinne des Wortes zerbrechen lassen.

Die Herzerkrankung erschüttert das Vertrauen in den eigenen Körper und es kommen existenzielle Ängste hinzu. Der Mensch ist bis in seine Grundfesten getroffen. Oft sind Rückzug und Vermeidung, Angst- und Panikattacken die Folge. Die Lebensqualität geht verloren.

Wenn es nicht gelingt, die Ereignisse seelisch zu verarbeiten, dann benötigt der Herzpatient Hilfe. Leider gibt es bis dato nur wenige psychokardiologische (Reha-)Kliniken, die es den Patienten ermöglichen, das erlittene Trauma zu verarbeiten.

Trauma?

Ja.... es geht hier um ein gravierendes gesundheitliches Ereignis und gerade bei Patienten nach Herztransplantationen, Reanimationen oder nach einem Reinfarkt kann es durchaus zu einer posttraumatischen Belastungsstörung - nach großer Todesangst mit Hilflosigkeit und absolutem Kontrollverlust - kommen.


Beispiel für ein gebrochenes Herz:

Ein Junge hatte einen Hund, den er heiß und innig geliebt hat. Er verbrachte jede Minute, die er übrig hatte, mit diesem Tier. Dann kam der Tag, an dem der Junge in die Lehre gehen musste und als er eines Tages von der Arbeit heimkam, war der Hund nicht mehr da. Der Vater hatte ihn einfach weggebracht. Das brach dem Jungen das Herz und er wurde bereits als junger Mann schwer herzkrank.

Hier wird die Verbindung von Körper und Seele und dem Trauma sehr klar.


Was kann ich für Sie tun?

Ich bin einfach für Sie da!

Sie dürfen alles los lassen, was Ihnen auf dem Herzen liegt!

Stabilisierung und Krankheitsverarbeitung

Verständnis und Akzeptanz für die Krankheit entwickeln

Entdeckung neuer Ressourcen

Verdrängte Gefühle entdecken und zulassen können

Erlernen von Entspannungsverfahren

Auswirkungen der Erkrankung auf die Beziehungen (Paar - Kinder - Beruf - Freunde...) beleuchten


Meine Unterstützung ist ein zusätzliches Hilfsangebot und ersetzt in keinster Weise die regelmäßigen Untersuchungen bei Ihrem Hausarzt bzw. Ihrem Kardiologen.